Herburger & Partner ihr kompetenter Ansprechpartner in Steuerangelegenheiten wie (Steuerberatung, Wirschaftsprüfung, Firmengründung, Unternehmensberatung) mit Sitz in Feldkirch

Mag. Markus HERBURGER - Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Gesellschafter
Dr. jur. Eduard FREI - Steuerberater und Gesellschafter
Mag. Markus JÄGER - Steuerberater und Gesellschafter
Dkfm. Johann HERBURGER - Wirtschaftsprüfer und Steuerberater em, Steuerkanzlei Gründer)

Durch die Optimierung von Geschäftsabläufen schafft Herburger & Partner gemeinsam mit Ihnen die Voraussetzungen für steuerliche optimale Strukturen.

Herburger & Partner unterstützt Sie bei der Implementierung eines unternehmensweiten optimalen steuerlichen Umfelds und hilft Ihnen somit Ihre Potenziale am Markt besser durchzusetzen und die Chancen besser zu nutzen.

Aquisitionen und Zusammenschlüsse von Unternehmen eröffnen besondere Chancen, werfen aber auch besondere Fragen im internationalen Steuerrecht auf. Fragen der steuerlichen Optimierung, Fragen der Analyse und Unternehmensbewertung und auch Fragen der effizienten Umsetzung. Herburger & Partner wickelt mit Ihnen solche Prozesse sicher und verlässlich ab.

Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung stellen höchste Anforderungen an Ihre Ausübenden. Sie müssen die jeweilige Unternehmenskonstellation profund kennen, den aktuellen Markt analysieren könne und zukunftsorientiert prüfen. Relevanz und Wirtschaftlichkeit sind wichtige Stichworte. Wirtschaftsprüfer sind nicht nur dem Unternehmen und deren Investoren verpflichtet, sonder auch der Öffentlichkeit und dem Staat. Ein guter Hochschulabschluss und einer anschließenden fachspezifischen Weiterbildung zum Steuerberater und anschließend zum Wirtschaftsprüfer mit Fähigkeiten wie Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein, Unabhängigkeit, Teamfähigkeit und Zivilcourage sind die Eckpfeiler unseres Berufsstandes. Setzen auch sie auf ein kompetentes Steuerberater-Team.

Unsere Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungs-Kanzlei hat ihren Sitz in Feldkirch.

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Dezember 2019
Elektronische Zustellung ab 1. Jänner 2020 verpflichtend
Kategorien: Klienten-Info
 

Dem globalen Trend zur Digitalisierung und zum papierlosen Schriftverkehr bzw. sogar Büro können sich auch die österreichischen Behörden nicht entziehen. Mit 1. Jänner 2020 tritt nun das Recht auf elektronischen Verkehr mit Behörden in Kraft. Davon betroffen sind einerseits alle Bundesbehörden, welche die elektronische Zustellung (E-Zustellung) ermöglichen. Andererseits sind die Unternehmen grundsätzlich verpflichtet, ihre Erreichbarkeit für die Behörden im Wege der elektronischen Zustellung sicherzustellen. Ausnahmen bestehen für Unternehmen nur dann, wenn sie aufgrund des Unterschreitens der Umsatzgrenze nicht zur Abgabe von UVAs verpflichtet sind bzw. wenn - wohl eher im Ausnahmefall - die technischen Voraussetzungen für die E-Zustellung nicht erfüllt sind. Eine E-Zustellung bedeutet, dass ein Dokument in dem Postkorb des Unternehmensservice Portals (USP) elektronisch zugestellt wurde - dabei erfolgt keine direkte Zustellung via E-Mail an das Unternehmen, selbst wenn eine Benachrichtigung per E-Mail über die Zustellung vorgenommen wird.

Für die erfolgreiche Einrichtung der elektronischen Zustellung sind typischerweise mehrere Schritte nötig. Neben der Aktivierung der Bürgerkarte bzw. Handy-Signatur für eine erfolgreiche Authentifizierung muss sich das Unternehmen auch beim USP registrieren (dies ist auch über FinanzOnline möglich). Im Rahmen der Registrierung muss jedenfalls eine Person als USP-Administrator festgelegt werden, weitere Personen können (zusätzlich) als Postbevollmächtigte festgelegt werden. Diese Postbevollmächtigten können dann mit ihren persönlichen Zugangsdaten (wichtigstes Element ist eine gültige E-Mail Adresse) die E-Zustellungen für das Unternehmen abholen.

Die Einführung der E-Zustellung kann insoweit als "schleichender Prozess" gesehen werden, da oftmals keine aktive Registrierung mehr für die E-Zustellung erfolgen muss. So werden Teilnehmer von FinanzOnline (mit Ausnahme jener, die auf die elektronische Zustellung von Bescheiden, Informationen etc. verzichtet haben), Teilnehmer des Elektronischen Rechtsverkehrs wie auch Teilnehmer eines behördlich zugelassenen Zustelldiensts (z.B. die Österreichische Post AG oder die Bundesrechenzentrum GmbH) automatisch in das Teilnehmerverzeichnis von USP übernommen. Eine Überprüfung und gegebenenfalls Aktualisierung der übernommenen Daten (E-Mail Adresse) aus dem Vorsystem ist jedenfalls ratsam. Die Teilnahme an der E-Zustellung ist übrigens mit keinen direkten Kosten verbunden - weder für die Anmeldung noch für den laufenden Betrieb und auch nicht für die Benutzung der Handy-Signatur bzw. Bürgerkarte.

Ein maßgeblicher Vorteil der E-Zustellung liegt in der kurzen Zeitspanne zwischen Verständigung via E-Mail und Abholung des zugestellten Dokuments in dem "Postkorb". Allerdings ist auch hier zu beachten, dass grundsätzlich jedes Zustellstück (nur) 2 Wochen im Postkorb aufbewahrt wird. Sofern es nicht abgeholt (geöffnet) wird, wird es gelöscht und gilt dennoch im Regelfall und etwa in Hinblick auf den behördlichen Fristenlauf als zugestellt. Erledigungen der Finanzbehörden werden übrigens weiterhin in FinanzOnline zugestellt, jedoch erfolgt zusätzlich eine Information im USP. Selbst wenn die elektronische Zustellung ab 1.1.2020 verpflichtend ist, sind vorerst keine Sanktionen für die Nicht-Teilnahme an der E-Zustellung vorgesehen. Die Zustellung erfolgt dann weiterhin auf dem Postweg.


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